Sternbild Schütze

Der Schütze ist das neunte Sternzeichen im Tierkreis. Es gehört zu den 48 Sternbildern, die im 2. Jahrhundert vom griechischen Astronomen Ptolemäus aufgelistet worden waren. Ebenfalls gehört es zu denn 88 modernen Sternenbildern. Seine Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Bogenschütze, was sich ebenfalls in seinem Symbol wiederspiegelt, der wie ein nach oben gerichteter Pfeil aussieht. Dieser wird wie beim Sternzeichen von einem Zentaur gehalten. Das Sternbild Schütze liegt in der Nähe der Sternbilder Steinbock und Skorpion. Nimmt man die hellsten Sterne als Maßstab, so bilden diese ein Form ähnlich der eines Teekessels. Daher sprechen die Briten von einem „Teapot“, wenn sie über das Sternbild Schütze sprechen.

Das Sternbild selber liegt innerhalb der Milchstraße an Orten, die sehr sternreich sind. Verfolgt man die Richtung weiter, erreicht man das Zentrum der Galaxie. Dies ist der Grund, warum man im Sternbild Schütze verhältnismäßig viele offene Sternhaufen, Kugelsternhaufen oder Gasnebel vorfindet. Schon mit einem normalen Prismenfernglas lassen sich daher verhältnismäßig gute Bilder anschauen. Von Deutschland ist leider die südliche Lage nicht von Vorteil, da er dann bereits tief am Himmel steht. Durch das Sternbild zieht sich die Ekliptik, Sonne Mond und Planeten durchlaufen den Schützen. Als erste größere Kultur wurde das Sternbild des Schützen bei den Sumerern bekannt, die es von einem Volk von Reiternomaden übernommen haben. Die Babylonier identifizierten damit ihren Gott Pabilsang, der einen Löwenkopf mit Flügeln hatte. Ähnlich unserer Einordnung stellte das Sternbild für Ägypter und Inder einen Reiter oder Bogenschützen dar. Die Griechen erweiterten dieses Bild mit unterschiedlichsten Deutungen. Zum einen sahen sie einen Zentauren, zum anderen Krotos, den Erfinder des Bogenschießens.

Sternbild Schütze

Mythologischer des Sternbild Schütze

In der griechischen Mythologie wird der Schütze als ein Wesen halb Mensch halb Zentaur bezeichnet. In einigen Mythen nannte man diesen Zentaur Chiron, der Sohn der Nymphe Phylia und Saturn, Kronos dem Titanen. Chriron war der Begleiter vieler griechischer Helden wie Ajax, Aeneas, Theseus, Achilles, Jason, Herakles und dem Heiler Asklepios. Häufiger ist er aber mit dem Sternbild des Zentauren verbunden, was auf die alten Babylonier zurückgeht. Man sagt, er habe sich selber in ein Pferd verwandelt, um seiner eifersüchtigen Frau Rhea zu entkommen. Später wurde Chiron dann im Sternbild Schütze als Zentaur verewigt.

Auch wird seine Zentaurenähnliche Figur in der Mythologie dahingehend gedeutet, dass er mit seinen Bogen auf das Herz des Scorpius ziehlt, am Sternhimmel den Stern Antares. Eratosthenes sah in dem Sternbild keinen Zentaur, sondern Crotus, Sohn des Gottes Pan und der Eupheme, der Krankenschwester der Musen. Crotus hatte zwei Beine statt vier Beinen und den Schwanz eines Satyr. Er lebte sein als Erfinder des Bogenschießen bei den Musen und bat später Zeus, dass er in den Himmel versetzt werden würde.

Wo am Himmel ist das Sternbild Schütze zu finden?

Das Sternbild Schütze nimmt eine Fläche von 867 Quadratmetern ein und enthält 16 Sterne mit bekannten Planeten. Es kann zwischen den Breitengraden 55° und –90° gesehen werden und ist am besten sichtbar um neun Uhr während des Monats August. Es ist das Sternbild mit der größten Anzahl von Planeten.

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